Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Saar e.V.  
   
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Aktuelles

29.08.2018

Halbtagesexkursion ins Stadtforstamt Völklingen - Besonderheiten der Waldbewirtschaftung im Spiegel der Montanindustrie

  Themen sind unter anderem Waldwegebau und Grubengasleitungen, eingebrochene Stollen und Grubenspalten mitten im Bestand etc.
und wir besichtigen mit einem Vertreter der Bergbauverwaltung eine Bergehalde, die renaturiert wurde, aber immer noch Bergrecht unterliegt.

Hier die Eckdaten für unsere Exkursion:

- Termin: Mittwoch, 29. August 2018

- Treffpunkt: 13:30 Uhr s. Karte: Waldparkplatz Auf Rothstay an der Gerhardstraße zwischen VK-Heidstock und Altenkessel

- Vorstellung Städtisches Forstamt Völklingen (Betriebsdaten etc.)

- 14:00 Uhr Besichtigung der Bergehalde Luisenthal: Führung durch
Dipl.-Geogr. Lutz Hettrich/Landschaftsagentur Plus GmbH

- danach bis ca. 16:30 Uhr Rundgang durch den "Hegwald": Themen u.a.
Waldwegebau und Grubengasleitungen, Stolleneinbrüche etc.

- ab 17:00 Uhr gemütliches Beisammensein am Städtischen Forstamt
(Forsthaus am Simschel, Zum Wasserwerk 20)

Um Voranmeldung bis zum 21. August 2018 beim Schriftführer ( Email) wird gebeten.
01.01.2018  bis 31.12.2018

Jahresprogramm 2018

  21. März 2018

Tagung:
Thema: „300 Jahre Nachhaltigkeit in der Waldwirtschaft – wo stehen wir und wo wollen wir hin ?“ Gemeinsame Veranstaltung mit NABU u.A.
Ort: Europäische Akademie Otzenhausen


25. April 2018, 17:00 Uhr

Mitgliederversammlung mit Vorträgen zu Waldernährung
Thema: „Wie ernährt sich der Wald? -Alles im ökologischen Gleichgewicht oder Überdüngung und Versauerung?“
Referent: Prof. Dr. Werner, Trier
Ort: Scheune Neuhaus (?)


Mai / Juni 2018

Tagesexkursion nach Frankreich
Thema: "Associatlon Futaie Irrigulière; Besuch der Association und Besichtigung von Versuchsflächen"
Ort: Elsaß/Lothringen


29. August 2018

1/2-Tages-Exkursion Stadtforstrevier Völklingen
Thema: Besonderheiten der Waldbewirtschaftung im Spiegel der Montanindustrie“
Leitung: Verena Lamy
Ort: Stadtwald Völklingen


September 2018

evtl. mehrtägige Exkursion zum Thema Waldbau im Baltikum



17.Oktober 2018

Vortrag
„Jagd oder Nicht-Jagd in Schutzgebieten; Was kann man aus dem Pfälzerwald lernen?“
Dr. Ulf Hohmann (angefragt)
Referent: Dr. Hohmann; FAWF Trippstadt
Ort: Scheune Neuhaus


Hinweis: ca. 2 bis 4 Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung wird nochmals eine Einladung versendet und konkrete Orts- und Zeitangabe genannt.


Das Jahresprogramm 2018 zu Ausdrucken finden Sie hier


01.01.2017

Weißtannenoffensive der ANW-Saar

  Weitere Informationen zur Weißtannenoffensive der ANW erhalten Sie hier


17.03.2016 Pressemitteilung der Bundes-ANW zum Wald-Wild-Projekt
  Pressemitteilung

Schmallenberg, den 7. Dezember 2015

Überhöhte Schalenwildbestände – ein Hindernis auf dem Weg zum klimastabilen Mischwald.
Der Klimawandel führt schleichend, manchmal durch besonders heftige Stürme auch ganz plötzlich zu einer Destabilisierung des deutschen Waldes – Buchenkomplexkrankheit, Eichensterben, Eschentriebsterben, Douglasienschütte sind nur einige Indizien.
Dieser Risikosteigerung des Waldverlustes kann man nur begegnen durch den Aufbau von Mischwäldern. Dieses Ziel wird von der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) seit Jahrzehnten propagiert und in der Praxis verfolgt. Es wird jedoch auf der überwiegenden Waldfläche Deutschlands zunichte gemacht durch überhöhte Schalenwildbestände. Sie fressen große Teile der natürlich möglichen oder vom Menschen gepflanzten Mischungen wieder auf. Das Ergebnis sind dann mehr oder weniger homogene Monokulturen.
„Wenn wir verantwortlich und nachhaltig zukunftsfähigen Wald entwickeln wollen, kann das so nicht weitergehen!“ So der Bundesvorsitzende der ANW, Hans von der Goltz.
Wir brauchen objektive Maßstäbe zur Beurteilung der Frage: „Ist Wald und Wild in einer ausgewogenen Balance oder nicht?“
Um diese Frage zu klären, hat die ANW mit ihren wissenschaftlichen Partnern der Universität München, Dresden und Göttingen das Forschungsprojekt „Biodiversität und Schalenwildmanagement in Wirtschaftswäldern“ auf den Weg gebracht. Der Förderantrag hat ein Volumen von 2,6 Mio. €. Hiervon stellt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) knapp 2 Mio. € Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ zur Verfügung.
In 5 Pilotregionen mit einer Gesamtfläche von ca. 25.000 ha in Baden-Württemberg, dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen werden wir in den nächsten 6 Jahren anhand des Zustandes der Vegetation versuchen, Kriterien für die Beantwortung der Balancefrage zu entwickeln, ökologische und ökonomische Konsequenzen der jeweiligen Situation bewerten und Tipps zur Problemlösung erarbeiten. Der Erfolg hängt maßgeblich von einer Entwicklung des Bewusstseins der verantwortlichen Akteure „Waldbesitzer“ und „Jäger“ ab. Daher werden die Pilotregionen mit ihren wissenschaftlichen Daten intensiv als Anschauungsobjekte für Interessierte angeboten.
Abschließend der Bundesvorsitzende der ANW: „Wir wollen keinen Schuldigen für ggf. vorhandene Missstände suchen, sondern Bewusstsein entwickeln für gemeinsam wahrzunehmende Verantwortung, Verantwortung für zukunftsfähigen nachhaltigen Mischwald mit Wild!“
Verfasser: Hans von der Goltz, Bundesvorsitzender der ANW und Projektleiter
15.09.2015  bis 14.09.2021

Biodiversität und Schalenwildmanagement in Wirtschaftswäldern - Region Saarland

  Kurzbeschreibung des BioWild-Projektes

Das WaldWild-Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Mittels eines Verbundprojektes zwischen der Universität Göttingen und den Technischen Universitäten Dresden und München sowie der ANW (Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft e.V.) als Projektkoordinator soll die im Folgenden erörterte Problematik im Förderzeitraum vom 15.09.2015 bis 14.09.2021 analysiert und bundesweite Konzepte zur Bewältigung dieser Thematik erarbeitet werden.

Überhöhte Schalenwildbestände führen zu einer unnatürlichen Entmischung der Pflanzengesellschaften und daraus resultierend zur Destabilisierung von Waldökosystemen und möglicherweise zum Verlust waldspezifischer biologischer Vielfalt. Um Möglichkeiten zur zukünftigen Sicherung der von gemischten Wäldern in besonderem Maße ausgehenden Ökosystemdienstleistungen zu finden, sollen in 5 Pilotregionen Deutschlands neue Strategien zur Herstellung einer Balance zwischen natürlicher Vegetation und Wildbesatz erprobt werden. Dabei werden jagdliche Maßnahmen durch eine intensive Kommunikation mit den in der Fläche wirkenden Akteuren (Waldbesitzer / Jagdausübungsberechtigte) begleitet. Vegetationskundliche und wildökologische Verhältnisse werden vor und nach der Umstellung der jagdlichen Aktivitäten durch ein wissenschaftlich fundiertes Monitoring erfasst. Gleiches gilt für die Analyse von Wildeinflüssen, für die die im Auftrag des Deutschen Forstwirtschaftsrates entwickelte „Konvention zur Erfassung und Bewertung von Wildschäden“ (Vegetationsgutachten) erstmals im Praxistest zum Einsatz kommt. Sie soll, ggf. nach Anpassung, zukünftig bundesweit als einheitliche Grundlage zur Erfassung der Wald-Wild-Situation angeboten werden. Erstmalig sollen damit vegetationsökologische, wildbiologische, waldschutzseitige, volks- und betriebswirtschaftliche Folgen eines veränderten Schalenwildmanagements auf repräsentativen Standorten integrierend untersucht werden, um quantitative Bewertungsmöglichkeiten für die lokale Biodiversität aufzuzeigen. Die 5 Pilotregionen sollen als Anschauungsobjekte beispielhaft die Möglichkeiten steuernder menschlicher Einflussnahme auf die Biodiversität und Nachhaltigkeit der Verfügbarkeit von Ökosystemdienstleistungen von Wäldern deutlich machen. Die Ergebnisse des Projekts werden in den Pilotregionen als allgemein verständliche Demonstrationsobjekte aufbereitet und als Exkursionsziele der Allgemeinheit nahegebracht.


Hier geht es zur Biowild-Homepage mit weiteren Informationen


 
 

 


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